Elisabeth Löffler
Seyfrieds, 24.12.2008 Fröhliche Weihnachten, ein Stück Stiefelspitze und sonst noch allerhand. Hiermit verspreche ich einen Versuch zu machen, Geschichen über unsere verrückten Vorfahren zusammenzuschreiben (zumindest soweit ich es weiß oder zu wissen glaube). Luise
Elisabeth
Nein, nicht Sissy. Die gehört ganz sicher nicht zu unseren Vorfahren. Die Erste, von der ich etwas fast Persönliches gehört habe (von Tante Mimi) ist Elisabeth Zach geboren 22.9. 1797 in Seyfrieds (Kirchberg). (Seyfrieds bestand damals aus 2 Teilen, dem „Dorf“ mit den Bauerhöfen und dem „Kirchberg“: Wirtshaus, Fleischhauer und andere kleinere Handwerker um die Kirche.)
Ihre Eltern kamen aus Eggern und hießen Anton und Juliana (geb. Dangl), deren Spur sich bis Reingers zu den Maurers verfolgen läßt (ist aber zum Glück schon lange her).
Am 29.11.1828 heiratete sie den Zimmermann Josef Löffler (geb. 3.1.1809 in Edelprinz Nr. 9). Die beiden wohnten zuerst bei Elisabeths Eltern in Seyfrieds, wo am 16.9.1932 (muss wohl 1832 heißen) auch ihre Tochter Thekla geboren wurde.
Elisabeth hieß im Dorf „der Advokat“, warum weiß ich nicht - es spricht aber nicht gerade für ein sanftes anpassungsfähiges Wesen. Außerdem litt sie häufig an Kopfschmerzen (die ist also Schuld an unserer Migräne!) und soll daher unter ihrem Kopftuch oft Krennblätter getragen haben. (Wenn das hilft, probiere ich es vielleicht auch noch aus).
Josef soll für seinen Jähzorn bekannt gewesen sein (der auch – wie soll da aus mir ein sanftes Wesen werden?). Jedenfalls kauften die beiden eine „Steinritsche“ außerhalb des Dorfes beim Winkelauerteich und bauten dort mit Hilfe einer abgetragenen „Hoarstube“ und den vielen Steinen, die schon auf ihrem Grundstück waren, ein Kleinhaus (wie es in den Übergabeverträgen immer wieder genannt wird.)
Den Rest der Hausbaugeschichte kennst du ja schon.
Um den Überblick zu wahren: Es handelt sich um meine Urururgroßeltern, und Deine 4xUrgroßeltern.