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	<title>Familiengeschichten/Biographien Ölzant/Kremser/Faderler - Benutzerbeiträge [de-at]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://geschichte.oelzant.at/mediawiki/index.php?title=Elisabeth_L%C3%B6ffler&amp;diff=29</id>
		<title>Elisabeth Löffler</title>
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		<updated>2026-02-21T15:22:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Luise: Die Seite wurde neu angelegt: „Seyfrieds, 24.12.2008 Fröhliche Weihnachten, ein Stück Stiefelspitze und sonst noch allerhand. Hiermit verspreche ich einen Versuch zu machen, Geschichen über unsere verrückten Vorfahren zusammenzuschreiben (zumindest soweit ich es weiß oder zu wissen glaube). Luise   Elisabeth Nein, nicht Sissy. Die gehört ganz sicher nicht zu unseren Vorfahren. Die Erste, von der ich etwas fast Persönliches gehört habe (von Tante Mimi) ist Elisabeth Zach geboren…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Seyfrieds, 24.12.2008&lt;br /&gt;
Fröhliche Weihnachten, ein Stück Stiefelspitze und sonst noch allerhand.&lt;br /&gt;
Hiermit verspreche ich einen Versuch zu machen, Geschichen über unsere verrückten Vorfahren zusammenzuschreiben (zumindest soweit ich es weiß oder zu wissen glaube).&lt;br /&gt;
Luise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Elisabeth&lt;br /&gt;
Nein, nicht Sissy. Die gehört ganz sicher nicht zu unseren Vorfahren. Die Erste, von der ich etwas fast Persönliches gehört habe (von Tante Mimi) ist Elisabeth Zach geboren 22.9. 1797 in Seyfrieds (Kirchberg). (Seyfrieds bestand damals aus 2 Teilen, dem „Dorf“ mit den Bauerhöfen und dem „Kirchberg“: Wirtshaus, Fleischhauer und andere kleinere Handwerker um die Kirche.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Eltern kamen aus Eggern und hießen Anton und Juliana (geb. Dangl), deren Spur sich bis Reingers zu den Maurers verfolgen läßt (ist aber zum Glück schon lange her).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 29.11.1828 heiratete sie den Zimmermann Josef Löffler (geb. 3.1.1809 in Edelprinz Nr. 9).&lt;br /&gt;
Die beiden wohnten zuerst bei Elisabeths Eltern in Seyfrieds, wo am 16.9.1932 (muss wohl 1832 heißen) auch ihre Tochter Thekla geboren wurde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Elisabeth hieß im Dorf „der Advokat“, warum weiß ich nicht -  es spricht aber nicht gerade für ein sanftes anpassungsfähiges Wesen. Außerdem litt sie häufig an Kopfschmerzen (die ist also Schuld an unserer Migräne!) und soll daher unter ihrem Kopftuch oft Krennblätter getragen haben. (Wenn das hilft, probiere ich es vielleicht auch noch aus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Josef soll für seinen Jähzorn bekannt gewesen sein (der auch – wie soll da aus mir ein sanftes Wesen werden?).&lt;br /&gt;
Jedenfalls kauften die beiden eine „Steinritsche“ außerhalb des Dorfes beim Winkelauerteich und bauten dort mit Hilfe einer abgetragenen „Hoarstube“ und den vielen Steinen, die schon auf ihrem Grundstück waren, ein Kleinhaus (wie es in den Übergabeverträgen immer wieder genannt wird.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rest der Hausbaugeschichte kennst du ja schon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Überblick zu wahren:&lt;br /&gt;
Es handelt sich um meine Urururgroßeltern, und Deine 4xUrgroßeltern.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Luise</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://geschichte.oelzant.at/mediawiki/index.php?title=Hauptseite&amp;diff=28</id>
		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2026-02-21T15:13:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Luise: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Biographisches Wiki&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anton_Allram]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.oelzant.at/~aoe/images/galleries/social/sagrada_familia/ Familienbilder]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Elisabeth_Löffler]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Luise</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://geschichte.oelzant.at/mediawiki/index.php?title=Anton_Allram&amp;diff=27</id>
		<title>Anton Allram</title>
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		<updated>2026-02-21T15:02:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Luise: Teil 3&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
7. Februar 2009 Anton Allram &amp;quot;Der wilde Mann&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Liebe Veronika! Wie geht es deinem Steißbein und deinem Computer? Auf meinem tschechischen Kalender steht heute Veronika. Daher gibt es gleich noch eine Familiengeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anton Allram(12.5.1820-13.9.1886&lt;br /&gt;
in Seyfrieds) heiratete am 20.11.1855 die minderjährige&lt;br /&gt;
(16.9.1832-5.4.1912-wenn ich richtig gerechnet habe, war sie immerhin&lt;br /&gt;
23) Thekla Löffler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis es soweit war, verbrachte er 12 Jahre 5Monate&lt;br /&gt;
u.25Tage beim Militär (war damals immer so lang): 10Jahre  im&lt;br /&gt;
Dragonerregiment  August König v.Baiern(hat es nie gegeben),der&lt;br /&gt;
Oberstwachmeister, der das Dokument ausgestellt hat, scheint dem&lt;br /&gt;
Branntwein etwas zu häufig zugesprochen zu haben. Wenn etwas August&lt;br /&gt;
heißt, dann natürlich König von.Sachsen-das ist das Dragonerregiment&lt;br /&gt;
Nr.3-die sogenannten niederösterreichischen Dragoner. Danach&lt;br /&gt;
verbrachte er 2Jahre 4 Monate u.10Tage&lt;br /&gt;
beim14.Linien-Infanterie-Regiment-Großherzog Ludwig v.Hessen in Linz.&lt;br /&gt;
Das Dokument enthält auch eine Beschreibung:groß, blond, grauäugig,&lt;br /&gt;
spitznasig mit länglichem Gesicht und spricht Deutsch. Warum er von&lt;br /&gt;
den Dragonern zur Infanterie kam(sieht doch nach Abstieg aus -vom&lt;br /&gt;
Pferd auf den Boden), weiß ich nicht. Die Geschichte, die ich erzählen&lt;br /&gt;
will, stammt jedenfalls aus seiner Dragonerzeit. Eines Tages zog sein&lt;br /&gt;
Regiment in der Nähe von Seyfrieds vorbei. Er erbat sich einen kurzen&lt;br /&gt;
Urlaub, um seine Eltern zu besuchen. Er ritt also zum Haus seiner&lt;br /&gt;
Eltern, band sein Pferd an den Zwetschkenbaum davor, ging in die&lt;br /&gt;
Stube, sprach die legendären Worte: Grüß euch Gott, Vater! Grüß Euch&lt;br /&gt;
Gott, Mutter! (zitieren wir immer noch bei einem sehr kurzen&lt;br /&gt;
Kurzbesuch), erkundigte sich nach dem Befinden der Eltern und ritt&lt;br /&gt;
wieder zu seiner Einheit zurück. Ob er in seiner Militärzeit an&lt;br /&gt;
Kämpfen teilgenommen hat, ist nicht überliefert. Das&lt;br /&gt;
3.Dragonerregiment hat jedenfalls an der Niederschlagung der Aufstände&lt;br /&gt;
in Wien und Ungarn 1848 teilgenommen. wie hätte er auch sonst&lt;br /&gt;
Gelegenheit gehabt einem Fürsten Schwarzenberg das Leben zu retten&lt;br /&gt;
(welchem weiß ich leider nicht, es hat eine ganze Menge beim k.k.Heer&lt;br /&gt;
gegeben), wie weiß ich auch nicht- aber da er nicht verwundet wurde&lt;br /&gt;
(hat keinen Anspruch auf Invaliden-Beneficium- steht in dem Dokument),&lt;br /&gt;
hat er sich wohl nicht in die Schußlinie geworfen um seinen&lt;br /&gt;
Kommandanten zu schützen. Aber angeblich hat es gereicht, daß ihm der&lt;br /&gt;
Fürst eine Rente zahlen wollte, die dein 4xUrgroßvater (war das jetzt Anton oder doch Josef Löffler?) empört mit der&lt;br /&gt;
Bemerkung zurückgewiesen haben soll: Wenn der sich nicht einmal meinen&lt;br /&gt;
Namen richtig merken kann (der Vorname war falsch). dann  will ich auch&lt;br /&gt;
kein Geld von ihm (Das kann man glauben: er hat in seinem Jähzorn noch&lt;br /&gt;
Schlimmeres angestellt). Aber darüber erzähle ich dir ein anderes Mal.&lt;br /&gt;
Liebe Grüße auch von Franz        Luise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Seyfrieds, 9.5.2009&lt;br /&gt;
 Liebe Veronika!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Keine Angst, das wird kein Brief. Was es bei uns Neues gibt kann Dir Magdalena erzählen. Dass soll die schon vor langer Zeit versprochene Fortsetzung der Geschichte vom „Wilden Mann“ - Anton Allram, dem Ersten (in Seyfrieds 59) werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Entlassung vom Militär steht: ohne Beruf. Kleinhäusler ohne erlerntes Handwerk wurden in unserer Gegend meist Weber, so auch unser Vorfahre Anton. In jedem dieser Weberhäuser gab es mehrere Webstühle. Mein Großvater erzählte, dass es in seiner Kindheit in der großen Stube 5 Webstühle gab – bei jedem Fenster einen. Die Geschichte die ich heute erzählen werde handelt vielleicht auch vom Weben: Eines Tages stürzte sich unser Ahn mit einer Hacke auf die „Föhre“. „Die Föhre“ war auch im meiner Kindheit nicht nur ein Baum sondern eine Ortsbezeichnung. Sie stand am Beginn des Teichdammes auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Von Zeit zu Zeit bekamen wir den Befehl, etwas zur Föhre zu tragen: Das bedeutete, dass man nicht verrottbare Abfälle (Glas, Dosen und Ähnliches) bei der Föhre in den Teich werfen sollte. Jedenfalls eines Tages beschloss unser Ahn die Föhre umzuhacken – angeblich weil sie ihm beim Weben zu viel Licht wegnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man bedenkt, dass vor dem Haus ja noch die Wiese und die Straße liegen, es sich außerdem um die Nordseite handelte, fragt man sich schon, wie die Föhre das gemacht haben könnte. Ob die Webstühle damals in der Küche standen, weiß ich nicht. Jedenfalls berichtete die Familiensaga, dass der Hauptgrund ein Rausch unseres Ahnen gewesen sein soll. Dafür spricht auch, dass er mit dem Umhacken nicht sehr weit kam. Es gelang ihm aber doch dem Baum eine Kerbe zu schlagen, die man noch sehen konnte, als die Föhre ungefähr hundert Jahre später eines Tages von selbst umfiel. Wir haben auf Großvaters Befehl noch viele Dinge dort in den Teich geworfen – auch als die Föhre nicht mehr stand, beharrte Großvater darauf, dass man etwas zur Föhre tragen solle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Der wilde Mann (Teil3)=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt kommt die traurige Geschichte von Anton und der Kuh:&lt;br /&gt;
Der Traktor der damaligen Zeit war bei großen Bauern ein Pferdegespann, bei etwas kleineren, wie bei meinen Schwiegereltern in Thaures gab es Ochsen, bei den Kleinhäuslern wurden die Milchkühe auch als Zugtiere für Wagen und Pflug verwendet.&lt;br /&gt;
Nun gab es also ein Mal eine neue Kuh, die noch nicht gelernt hatte einen Wagen im Gleichklang mit einer,,Kollegin&#039;&#039; zu ziehen und immer wieder versuchte ihren eigenen Weg zu gehen. Das hätte sie lieber bleiben lassen sollen, besonders wenn unser Ahne wieder ein Mal einen Rausch mit Wutanfall hatte. Jedenfalls wird berichtet, dass er die Widerspenstige so lange ums Haus schleppte, bis er gewonnen hatte; leider war die Kuh dann tot.&lt;br /&gt;
Kein besonders Netter, unser Ahne.&lt;br /&gt;
Wo das Positive bleibt? Ich kann mich noch gut erinnern, wie schön es war, als Kind oben auf dem voll beladenen Heuwagen zu sitzen (immer im Heu vergraben, damit man nicht herunterfällt), und sich von den meist friedlichen Kühen heimschaukeln zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Leider keine schöne Geburtstagsgeschichte-trotzdem Euch beiden ein schönes 31.Jahr.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Luise</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://geschichte.oelzant.at/mediawiki/index.php?title=Anton_Allram&amp;diff=26</id>
		<title>Anton Allram</title>
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		<updated>2026-02-21T14:45:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Luise: 2. Teil&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
7. Februar 2009 Anton Allram &amp;quot;Der wilde Mann&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Liebe Veronika! Wie geht es deinem Steißbein und deinem Computer? Auf meinem tschechischen Kalender steht heute Veronika. Daher gibt es gleich noch eine Familiengeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anton Allram(12.5.1820-13.9.1886&lt;br /&gt;
in Seyfrieds) heiratete am 20.11.1855 die minderjährige&lt;br /&gt;
(16.9.1832-5.4.1912-wenn ich richtig gerechnet habe, war sie immerhin&lt;br /&gt;
23) Thekla Löffler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis es soweit war, verbrachte er 12 Jahre 5Monate&lt;br /&gt;
u.25Tage beim Militär (war damals immer so lang): 10Jahre  im&lt;br /&gt;
Dragonerregiment  August König v.Baiern(hat es nie gegeben),der&lt;br /&gt;
Oberstwachmeister, der das Dokument ausgestellt hat, scheint dem&lt;br /&gt;
Branntwein etwas zu häufig zugesprochen zu haben. Wenn etwas August&lt;br /&gt;
heißt, dann natürlich König von.Sachsen-das ist das Dragonerregiment&lt;br /&gt;
Nr.3-die sogenannten niederösterreichischen Dragoner. Danach&lt;br /&gt;
verbrachte er 2Jahre 4 Monate u.10Tage&lt;br /&gt;
beim14.Linien-Infanterie-Regiment-Großherzog Ludwig v.Hessen in Linz.&lt;br /&gt;
Das Dokument enthält auch eine Beschreibung:groß, blond, grauäugig,&lt;br /&gt;
spitznasig mit länglichem Gesicht und spricht Deutsch. Warum er von&lt;br /&gt;
den Dragonern zur Infanterie kam(sieht doch nach Abstieg aus -vom&lt;br /&gt;
Pferd auf den Boden), weiß ich nicht. Die Geschichte, die ich erzählen&lt;br /&gt;
will, stammt jedenfalls aus seiner Dragonerzeit. Eines Tages zog sein&lt;br /&gt;
Regiment in der Nähe von Seyfrieds vorbei. Er erbat sich einen kurzen&lt;br /&gt;
Urlaub, um seine Eltern zu besuchen. Er ritt also zum Haus seiner&lt;br /&gt;
Eltern, band sein Pferd an den Zwetschkenbaum davor, ging in die&lt;br /&gt;
Stube, sprach die legendären Worte: Grüß euch Gott, Vater! Grüß Euch&lt;br /&gt;
Gott, Mutter! (zitieren wir immer noch bei einem sehr kurzen&lt;br /&gt;
Kurzbesuch), erkundigte sich nach dem Befinden der Eltern und ritt&lt;br /&gt;
wieder zu seiner Einheit zurück. Ob er in seiner Militärzeit an&lt;br /&gt;
Kämpfen teilgenommen hat, ist nicht überliefert. Das&lt;br /&gt;
3.Dragonerregiment hat jedenfalls an der Niederschlagung der Aufstände&lt;br /&gt;
in Wien und Ungarn 1848 teilgenommen. wie hätte er auch sonst&lt;br /&gt;
Gelegenheit gehabt einem Fürsten Schwarzenberg das Leben zu retten&lt;br /&gt;
(welchem weiß ich leider nicht, es hat eine ganze Menge beim k.k.Heer&lt;br /&gt;
gegeben), wie weiß ich auch nicht- aber da er nicht verwundet wurde&lt;br /&gt;
(hat keinen Anspruch auf Invaliden-Beneficium- steht in dem Dokument),&lt;br /&gt;
hat er sich wohl nicht in die Schußlinie geworfen um seinen&lt;br /&gt;
Kommandanten zu schützen. Aber angeblich hat es gereicht, daß ihm der&lt;br /&gt;
Fürst eine Rente zahlen wollte, die dein 4xUrgroßvater (war das jetzt Anton oder doch Josef Löffler?) empört mit der&lt;br /&gt;
Bemerkung zurückgewiesen haben soll: Wenn der sich nicht einmal meinen&lt;br /&gt;
Namen richtig merken kann (der Vorname war falsch). dann  will ich auch&lt;br /&gt;
kein Geld von ihm (Das kann man glauben: er hat in seinem Jähzorn noch&lt;br /&gt;
Schlimmeres angestellt). Aber darüber erzähle ich dir ein anderes Mal.&lt;br /&gt;
Liebe Grüße auch von Franz        Luise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Seyfrieds, 9.5.2009&lt;br /&gt;
 Liebe Veronika!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Keine Angst, das wird kein Brief. Was es bei uns Neues gibt kann Dir Magdalena erzählen. Dass soll die schon vor langer Zeit versprochene Fortsetzung der Geschichte vom „Wilden Mann“ - Anton Allram, dem Ersten (in Seyfrieds 59) werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Entlassung vom Militär steht: ohne Beruf. Kleinhäusler ohne erlerntes Handwerk wurden in unserer Gegend meist Weber, so auch unser Vorfahre Anton. In jedem dieser Weberhäuser gab es mehrere Webstühle. Mein Großvater erzählte, dass es in seiner Kindheit in der großen Stube 5 Webstühle gab – bei jedem Fenster einen. Die Geschichte die ich heute erzählen werde handelt vielleicht auch vom Weben: Eines Tages stürzte sich unser Ahn mit einer Hacke auf die „Föhre“. „Die Föhre“ war auch im meiner Kindheit nicht nur ein Baum sondern eine Ortsbezeichnung. Sie stand am Beginn des Teichdammes auf der gegenüber liegenden Straßenseite. Von Zeit zu Zeit bekamen wir den Befehl, etwas zur Föhre zu tragen: Das bedeutete, dass man nicht verrottbare Abfälle (Glas, Dosen und Ähnliches) bei der Föhre in den Teich werfen sollte. Jedenfalls eines Tages beschloss unser Ahn die Föhre umzuhacken – angeblich weil sie ihm beim Weben zu viel Licht wegnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man bedenkt, dass vor dem Haus ja noch die Wiese und die Straße liegen, es sich außerdem um die Nordseite handelte, fragt man sich schon, wie die Föhre das gemacht haben könnte. Ob die Webstühle damals in der Küche standen, weiß ich nicht. Jedenfalls berichtete die Familiensaga, dass der Hauptgrund ein Rausch unseres Ahnen gewesen sein soll. Dafür spricht auch, dass er mit dem Umhacken nicht sehr weit kam. Es gelang ihm aber doch dem Baum eine Kerbe zu schlagen, die man noch sehen konnte, als die Föhre ungefähr hundert Jahre später eines Tages von selbst umfiel. Wir haben auf Großvaters Befehl noch viele Dinge dort in den Teich geworfen – auch als die Föhre nicht mehr stand, beharrte Großvater darauf, dass man etwas zur Föhre tragen solle.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Luise</name></author>
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		<title>Hauptseite</title>
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		<updated>2026-02-21T14:28:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Luise: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Biographisches Wiki&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Anton_Allram]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.oelzant.at/~aoe/images/galleries/social/sagrada_familia/ Familienbilder]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Luise</name></author>
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		<updated>2026-02-21T14:24:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Luise: Die Seite wurde neu angelegt: „7. Februar 2009 Anton Allram &amp;quot;Der wilde Mann&amp;quot;   Liebe Veronika! Wie geht es deinem Steißbein und deinem Computer? Auf meinem tschechischen Kalender steht heute Veronika. Daher gibt es gleich noch eine Familiengeschichte.  Anton Allram(12.5.1820-13.9.1886 in Seyfrieds) heiratete am 20.11.1855 die minderjährige (16.9.1832-5.4.1912-wenn ich richtig gerechnet habe, war sie immerhin 23) Thekla Löffler.  Bis es soweit war, verbrachte er 12 Jahre 5Monate u.25…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;7. Februar 2009 Anton Allram &amp;quot;Der wilde Mann&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Liebe Veronika! Wie geht es deinem Steißbein und deinem Computer? Auf meinem tschechischen Kalender steht heute Veronika. Daher gibt es gleich noch eine Familiengeschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anton Allram(12.5.1820-13.9.1886&lt;br /&gt;
in Seyfrieds) heiratete am 20.11.1855 die minderjährige&lt;br /&gt;
(16.9.1832-5.4.1912-wenn ich richtig gerechnet habe, war sie immerhin&lt;br /&gt;
23) Thekla Löffler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis es soweit war, verbrachte er 12 Jahre 5Monate&lt;br /&gt;
u.25Tage beim Militär (war damals immer so lang): 10Jahre  im&lt;br /&gt;
Dragonerregiment  August König v.Baiern(hat es nie gegeben),der&lt;br /&gt;
Oberstwachmeister, der das Dokument ausgestellt hat, scheint dem&lt;br /&gt;
Branntwein etwas zu häufig zugesprochen zu haben. Wenn etwas August&lt;br /&gt;
heißt, dann natürlich König von.Sachsen-das ist das Dragonerregiment&lt;br /&gt;
Nr.3-die sogenannten niederösterreichischen Dragoner. Danach&lt;br /&gt;
verbrachte er 2Jahre 4 Monate u.10Tage&lt;br /&gt;
beim14.Linien-Infanterie-Regiment-Großherzog Ludwig v.Hessen in Linz.&lt;br /&gt;
Das Dokument enthält auch eine Beschreibung:groß, blond, grauäugig,&lt;br /&gt;
spitznasig mit länglichem Gesicht und spricht Deutsch. Warum er von&lt;br /&gt;
den Dragonern zur Infanterie kam(sieht doch nach Abstieg aus -vom&lt;br /&gt;
Pferd auf den Boden), weiß ich nicht. Die Geschichte, die ich erzählen&lt;br /&gt;
will, stammt jedenfalls aus seiner Dragonerzeit. Eines Tages zog sein&lt;br /&gt;
Regiment in der Nähe von Seyfrieds vorbei. Er erbat sich einen kurzen&lt;br /&gt;
Urlaub, um seine Eltern zu besuchen. Er ritt also zum Haus seiner&lt;br /&gt;
Eltern, band sein Pferd an den Zwetschkenbaum davor, ging in die&lt;br /&gt;
Stube, sprach die legendären Worte: Grüß euch Gott, Vater! Grüß Euch&lt;br /&gt;
Gott, Mutter! (zitieren wir immer noch bei einem sehr kurzen&lt;br /&gt;
Kurzbesuch), erkundigte sich nach dem Befinden der Eltern und ritt&lt;br /&gt;
wieder zu seiner Einheit zurück. Ob er in seiner Militärzeit an&lt;br /&gt;
Kämpfen teilgenommen hat, ist nicht überliefert. Das&lt;br /&gt;
3.Dragonerregiment hat jedenfalls an der Niederschlagung der Aufstände&lt;br /&gt;
in Wien und Ungarn 1848 teilgenommen. wie hätte er auch sonst&lt;br /&gt;
Gelegenheit gehabt einem Fürsten Schwarzenberg das Leben zu retten&lt;br /&gt;
(welchem weiß ich leider nicht, es hat eine ganze Menge beim k.k.Heer&lt;br /&gt;
gegeben), wie weiß ich auch nicht- aber da er nicht verwundet wurde&lt;br /&gt;
(hat keinen Anspruch auf Invaliden-Beneficium- steht in dem Dokument),&lt;br /&gt;
hat er sich wohl nicht in die Schußlinie geworfen um seinen&lt;br /&gt;
Kommandanten zu schützen. Aber angeblich hat es gereicht, daß ihm der&lt;br /&gt;
Fürst eine Rente zahlen wollte, die dein 4xUrgroßvater (war das jetzt Anton oder doch Josef Löffler?) empört mit der&lt;br /&gt;
Bemerkung zurückgewiesen haben soll: Wenn der sich nicht einmal meinen&lt;br /&gt;
Namen richtig merken kann (der Vorname war falsch). dann  will ich auch&lt;br /&gt;
kein Geld von ihm (Das kann man glauben: er hat in seinem Jähzorn noch&lt;br /&gt;
Schlimmeres angestellt). Aber darüber erzähle ich dir ein anderes Mal.&lt;br /&gt;
Liebe Grüße auch von Franz        Luise&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Luise</name></author>
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